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Grußwort zum 20jährigen Schuljubiläum der Grundschule am Hollerbusch, Grundschule Eisenberg am 28. September 201
10.01.2012

Berlin: BMBF gibt offiziell den Start eines länderübergreifenden Kooperationsprojektes – der Pestalozzischule Eisenberg in Rheinland-Pfalz und der Grundschule am Hollerbusch bekannt

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen, Sozialpädagogen und alle diejenigen, die an dieser Schule arbeiten und sich für sie einsetzen,

sehr geehrter Herr Stadtbürgermeisten Komosz,

sehr geehrte Damen und Herren Stadträte und Schulaufsicht,

verehrte Schulleiter der Partnerschulen aus den Niederlanden, Österreich und Schweden,

sehr geehrter Herr Winders,

liebe Frau Prof. Reh, lieber Herr Prof. Idel,

und ganz besonders liebe Frau Ronneberger und lieber Herr Fichter!

Für die freundliche Einladung heute hier sein zu können, möchte ich mich herzlich bedanken.

Ich freue mich, dass dieses Schuljubiläum zugleich mit dem Start eines länderübergreifenden Kooperationsprojektes – der Pestalozzischule Eisenberg in Rheinland-Pfalz und der hiesigen Grundschule am Hollerbusch – verbunden ist.

Damit betreten Sie weitgehend Neuland. Aus der Schulentwicklungsforschung wissen wir zwar, dass Schulen am besten voneinander lernen. Wie eine solche Kooperation im Einzelnen verläuft und welche wesentlichen Gelingensbedingungen es dafür gibt – darüber wissen wir noch wenig.

Erfahrungen liegen vor aus dem Programm „Reformzeit – Schulentwicklung in Partnerschaft“ der Robert Bosch Stiftung und der DKJS, das ich in den letzten Jahren mit begleitet habe. In diesem Programm hat je eine Beraterschule mit drei Projektschulen kooperiert, was die Schulentwicklung der Schulen spürbar vorangebracht hat. Die Kooperation der Schulen hat dabei auch zu einem Zuwachs an kollegialer Kooperation und Kommunikation innerhalb der Kollegien geführt.

Nun ist sichtbar, dass die Beraterschulen ihren Vorsprung auch im Laufe der gemeinsamen Arbeit behalten. Und hier setzt ja Ihre Kooperation an: Sie beide sind Schulen, die ihren Ganztag schon sehr weit entwickelt haben. Sie gelten in ihren Ländern als innovative Schulen, die von vielen anderen konsultiert werden, und sind „Leuchtturmschulen“, die für andere Kollegien oft Ziel von Exkursionen sind. Ihre Strahlkraft ist auch für die Bundesregierung der Grund, hier genauer hinzuschauen.

 

Sie helfen Vielen. Jetzt haben Sie sich gefragt: Wer hilft uns eigentlich, dass wir uns weiter entwickeln können? Sie haben sich entschieden, dass Sie sich selbst durch Kooperation miteinander helfen wollen. Das ist eine Form von Peer-Learning, denn „Peers“ heißt ja, dass die Partner gleichrangig und ebenbürtig sind, sich auf der gleichen Stufe der Entwicklung befinden, vor gleichen Entwicklungsaufgaben stehen.

Und diese Frage ist nun auch für die Ganztagsschulentwicklung insgesamt von Interesse: Wie können Ganztagsschulen das Potenzial, das sich durch Kooperation, durch das Lernen voneinander ergibt, konkret nutzen? Eine für die Schulentwicklung zentrale Forschungsfrage.

Und ich freue mich, dass mit Frau Prof. Reh und Herrn Prof. Idel zwei renommierte Forscher, die auch an anderen durch den Bund geförderten Projekten beteiligt sind, an Ihrer Seite stehen.

Eine Antwort darauf hat bereits das Programm Reformzeit gegeben: unabdingbar für eine erfolgreiche Kooperation ist: „Die Bilanz zwischen Geben und Nehmen muss einigermaßen stimmen.“ Das ist hier offenbar gelungen, hier haben sich zwei Schulen gesucht und auch gefunden.

 

Wir greifen das Erfolgsmodell „Peer-Learning“ auch in dem bundesweiten Programm zur Entwicklung von Ganztagsschulen „Zeit für mehr – ganztägig lernen!“ auf, welches in allen Bundesländern gemeinsam von Bund und Ländern durch die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung durchgeführt wird. Hier arbeiten sechs länderübergreifende Schulnetzwerke mit insgesamt 52 Ganztagsschulen zusammen. Sie wollen zwei Jahre voneinander lernen und gemeinsam Schulentwicklung betreiben.


Meine Damen und Herren,

der Bund hat in den vergangenen Jahren 4 Milliarden Euro in den Auf- und Ausbau von Ganztagsschulen investiert. Der Erfolg kann sich sehen lassen. Über 8.000 Schulen haben eine Förderung erhalten, die Summen liegen dabei zwischen einigen tausend und mehreren Millionen Euro. Jede zweite Schule im Grund- und Sek I-Bereich hat mittlerweile ein Ganztagsangebot. Das Ganztagsschulprogramm war somit eines der erfolgreichsten Schulentwicklungsprogramme insgesamt und hat zu einer umfassenden Reform der Schullandschaft beigetragen. Ich bin froh, dass alle Länder diesen Weg weiter gehen, denn er ist noch lange nicht zu Ende.

Nun kommt es vor allem auf die Qualität von Schule und Unterricht an. Die Verwirklichung der Inklusion ist ein weiteres bildungspolitisches „Megavorhaben“. In dieser Bewegung sind Sie, Frau Ronneberger, und Sie, Herr Fichter, ganz vorne mit dabei und ich wünsche Ihren Schulen von Herzen ein gutes Gelingen.

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Freitag, 04. Mai 2012
09:00 Uhr:
Kreisfußballturnier der Schulen im Waldstadion Eisenberg - Endrunde
Montag, 07. Mai 2012
09:14 Uhr:
Comenius - Abschlussbesuch in der Grundschule in Schweden
Montag, 21. Mai 2012
18:00 Uhr:
Bläserklassenkonzert mit dem Jugendorchester der Eisenberger Blaskapelle
Mittwoch, 23. Mai 2012
08:30 Uhr:
Kooperationstreffen der Kitas mit der Grundschule Eisenberg
Mittwoch, 30. Mai 2012
09:00 Uhr:
Hospitation GS in der Au in Landstuhl
Donnerstag, 31. Mai 2012
16:30 Uhr:
Jahresversammlung - Förder - und Freundeskreis
Termine:

Bläserklassenkonzert mit dem Jugendorchester der Eisenberger Blaskapelle

21.05.2012, 18:00 Uhr

Kooperationstreffen der Kitas mit der Grundschule Eisenberg

23.05.2012, 08:30 Uhr

Hospitation GS in der Au in Landstuhl

30.05.2012, 09:00 Uhr

Jahresversammlung - Förder - und Freundeskreis

31.05.2012, 16:30 Uhr

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Neuigkeiten:
09.05.2012

Und wir haben den Pokal…

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