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Konzept

1. Die Pestalozzischule Grundschule Eisenberg

Die Pestalozzischule Grundschule Eisenberg Die vier- bis fünfzügige Grundschule Eisenberg mit ca. 470 Kindern ist nicht nur von der allgemeinen Bevölkerungsstruktur her eine Schule im sozialen Brennpunkt. Sie bindet auch Schülerinnen und Schüler aus folgenden Institutionen ein: Spätaussiedler-Durchgangswohnheim, SOS-Kinderdorf, Kinderheim. Die Stadt Eisenberg, mit ca. 10 000 Einwohnern, ist ein Industrieort mit einem sehr hohen Anteil an Arbeiterschaft (u.a. Eisengießerei, Dachziegelwerk, Tonabbau und früher auch Tonverarbeitung, Klebsandgewinnung). Dies führt dazu, dass viele Kinder verschiedener Nationalitäten (im Schuljahr 2001/2002: 14 Nationen) die Schule besuchen. Laut Statistik im September 2001 sind 95 Kinder nicht deutscher Herkunftssprache. Zusätzlich werden noch 27 Kinder von Spätaussiedlerfamilien beschult, die in der Praxis oft nur über sehr unzureichende Kenntnisse in der deutschen Sprache verfügen.

 

Die Pestalozzischule Eisenberg entwickelte aus Eigeninitiative eine pädagogische Konzeption einer Ganztagsbetreuung aus einem Bedarf heraus, dessen organisatorischer Rahmen in vielen Bereichen Elemente enthält, die in einer offenen Ganztagsschule zu finden sind. Diese Konzeption ist prozesshaft angelegt und wird immer wieder am Bedarf ausgerichtet und optimiert. Dies wird mit der schulischen Evaluation der Pestalozzischule Eisenberg abgestimmt.

2. Hausaufgaben- und Ganztagsbetreuung an der Pestalozzischule Eisenberg

2.1 Entwicklung eines Konzepts von 1976 - bis heute

1976: Einrichtung eines Schularbeitszirkels, Fachkräfte und Eltern unterstützen Grundschüler zwischen 15-16 Uhr.

 

1980: Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern des SOS - Kinderdorfs e. V. und weitere richten und unterstützen gemeinsam die unentgeltliche Betreuung und Förderung von Kindern ein. Eine ehrenamtliche Hausaufgabenbetreuung wird von der Schulleitung ins Leben gerufen. An ihr sind unter anderem eine Eisenberger Frauengruppe und Mütter von Grundschülern beteiligt.

 

1985: Die Hausaufgabenbetreuung wird erweitert, indem die Kinder zusätzlich zur Hausaufgabenanfertigung auch durch eine ABM-Kraft beim Basteln und Spielen betreut werden. Die Kinder erhalten einen Imbiss, der aus einer Suppe oder einer Milchspeise besteht.

 

1990: Die offene Ganztagsschule wird gegründet, die von 80-90 Kindern regelmäßig besucht wird. Die Schulleitung, die den Anstoß gegeben hatte, erarbeitet zusammen dem Kollegium, der Elternvertretung, dem Schulträger und dem Kreisjugendamt ein Konzept. Es wird ein "Konzept von unten nach oben" entwickelt. Dazu muss ein Finanzierungsweg gefunden werden. Neben der Stadt und der Verbandsgemeinde können der Landkreis Donnersberg und seit 1996 auch das Land Rheinland-Pfalz gewonnen werden, um sich an den anfallenden Kosten zu beteiligen. Es entsteht das "Eisenberger Modell", dem nicht nur ein untypisches Finanzierungskonzept zugrunde liegt, sondern auch ein pädagogisches Konzept, das die Schule unter Mitwirkung des SOS - Beratungs- und Familienzentrums Eisenberg erarbeitete. Da die Betreuungspersonen in der Ganztagsschule weitgehend aus Mitarbeiterinnen verschiedener Ausbildungsbereiche besteht, bilden sich folgende Strukturen, die diese Kräfte im pädagogischen Bereich unterstützen und bis heute Bestand haben:

  • Regelmäßige Fortbildung und Evaluation durch das SOS - Beratungs- und Familienzentrum und Schulleitung
  • Einbindung der Mitarbeiterinnen der Ganztagsbetreuung in Konferenzen und Studientage
  • Unterstützung durch Lehrkräfte, die in der Ganztagsschule unterrichten
  • Regelmäßiger Austausch zwischen Lehrerinnen und Ganztagsbetreuerinnen
  • Einzel- oder Teamsupervision

Das "Eisenberger Modell" hat sich immer an den Bedürfnissen der Eisenberger Bevölkerung orientiert, es ist mehr als nur eine freiwillige Ganztagsbeschulung.

 

1992: Es werden drei Möglichkeiten der Beschulung angeboten: Regelschule, Halbtagsschule und Ganztagsschule.

 

1994: Der Verein "Ganztagsschule e.V." wird gegründet, der Vorsitz obliegt der Schulleitung, um pädagogisch mitzugestalten und anfallende Probleme vor Ort lösen zu können. Das pädagogische und finanziell günstige Konzept kann den örtlichen Gegebenheiten Rechnung tragen. Der Donnersbergkreis hat das Modell, das an der Grundschule Eisenberg entwickelt wurde, inzwischen in abgewandelter Form an fünf anderen Grundschulstandorten initiiert.

2.2 Die Ganztagsbetreuung an der Pestalozzischule im Schuljahr 2001/2002

Die über Jahre gewachsene Struktur der verschiedenen pädagogischen Betreuungsbereiche wird von der neuen Schulleitung, die auch den Vorsitz im Verein "Ganztagsschule e.V." zum 1.8.2001 übernommen hat, weitergeführt und die pädagogische Qualität wie auch Organisation im Hinblick auf die landesweite Einführung der Ganztagsschulen in Rheinland - Pfalz evaluiert.

 

Evaluationsergebnis September 2001

 

Die Betreuung in der Grundschule ermöglicht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und wird den besonderen individuellen Lebenssituationen, den sozialen und familiären Bedürfnissen wie auch dem besonderen Umfeld des Einzugsgebietes der Grundschule gerecht. Damit kann die Institution Schule mit dieser Einrichtung Kindern einen zusätzlichen Lern- und Lebensraum bieten, in dem sich Kinder angenommen fühlen. Das hohe pädagogische Engagement des Betreuungspersonals am Nachmittag wirkt sich positiv auf die Lern- und Leistungsfähigkeit der Kinder am Morgen aus. Da die Einteilung der Gruppen durch die Schulleitung pädagogisch unter Berücksichtigung der Klassenverteilung am Morgen erfolgt, hat der Besuch der Ganztagsbetreuung, nach Rückmeldung der Kolleginnen und Kollegen, ebenfalls fördernden Einfluss auf die kognitiven und sozialen Kompetenzen der Kinder. Soziale Verhaltensweisen (Sozialisationsprozesse) werden nicht nur in schulischen Situationen, sondern auch in Bereichen der Freizeitgestaltung eingeübt und gefestigt.

Die Ganztagsbetreuung an der Grundschule Eisenberg wird den gesellschaftlichen Anforderungen gerecht, da sie durch die Konzeption bestrebt ist, familiär- oder berufsbedingten Situationen entgegenzukommen und unterschiedliche Bildungschancen auszugleichen. Damit leistet die Arbeit der Ganztagsbetreuerinnen einen erheblichen Beitrag, die Schulbiographie vieler Eisenberger Kinder zu fördern und die Bildungs- und Erziehungsziele der Grundschule und damit den Auftrag der Grundschule § 1 des Schulgesetzes, Landesgesetz über die Schulen in Rheinland - Pfalz zu erfüllen. Darüber hinaus werden wichtige Grundlagen für die weiter Schul- und Berufsausbildung gelegt.

2.3 Organisatorische Eckpfeiler in der Hausaufgaben- und Ganztagsbetreuung: Ist - Zustand und Begründungszusammenhang

Personalausstattung:

 

Küche: 1 Hauswirtschafterin
Frühstück 1 Mitarbeiterin und viele engagierte Eltern der Schule
Hausaufgaben: 11 Mitarbeiterinnen 10 Lehrkräfte (insgesamt 9,5 LWS)
Ganztagsbetreuung 5 fest angestellte Mitarbeiter (20 Stunden)
8 Mitarbeiterinnen 2 Lehrkräfte (insgesamt 11 LWS)

 

Kosten: Frühbetreuung - Frühstück zwischen 0,50 DM - 1 DM
Mittagessen 3,00 DM/Essen oder 50 DM monatlich Hausaufgaben-betreuung
50 DM Ganztagsbetreuung
101 DM

 

Ferienbetreuung:

 

Die Pestalozzischule Eisenberg bietet aus sozialer und familienpolitischer Notwendigkeit am Morgen eine Frühbetreuung der Kinder (40 Minuten) vor Unterrichtsbeginn durch Lehrkräfte der Grundschule an.

Über den Verein Ganztagsschule wird mit Hilfe engagierter Eltern ein tägliches Frühstücksbuffet in jedem Stockwerk im Sinne eines gesunden Frühstücks angeboten. Hier reagieren der Verein Ganztagsschule e.V. und die Schule auf die Situation vor Ort, dass immer wieder Schüler aus sozial schwachen Familien ohne Frühstück/Pausenbrot das Elternhaus verlassen. Somit wird vielen Kindern ein erster Zugang zu einer gesunden Ernährung ermöglicht. Das Essverhalten wird wiederum im pädagogisch betreuten Frühstück wie auch beim Mittagessen in der GTS aufgegriffen.

 

Kinder der Grundschule können täglich am frisch gekochten Mittagstisch aus der eigenen Schulküche teilnehmen. Eine Ganztagsgruppe aus einem benachbarten Kindergarten nimmt täglich am Essen unserer Schule teil. Durch diese Kooperation mit einem Ganztagskindergarten lernen Kinder schon im Vorschulalter die Grundschule in ihrer Ganztagsform kennen, wie sie sie i.d.R. später auch besuchen werden.

 

Der Verein Ganztagsschule bietet von Montag bis Freitag zwischen 12.10 Uhr und 13.10 Uhr eine Hausaufgabenbetreuung in drei altersgemischten Gruppen an. Hier wird auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder in Kleingruppen Rücksicht genommen und somit kognitive und soziale Lernbereiche durch das Anfertigen von Hausaufgaben gefördert.

 

Die Ganztagsbetreuung wird von montags bis freitags 12.10 Uhr bis 16.00 Uhr bzw. 17.00 Uhr in fünf ebenfalls altersgemischten Gruppen angeboten. Zusätzlich werden diese Gruppen durch Mitarbeiterinnen auf der Basis von 630,- DM unterstützt, um die Arbeit in kleineren Gruppen zu ermöglichen.

 

Gruppenräume sind in der Raumplanung der Grundschule enthalten.

 

Im Schuljahr 2001/2002 wird das Personal in der Hausaufgabenbetreuung und Ganztagsbetreuung durch 20 Lehrerwochenstunden (entspr. der Lehrerzuweisung) unterstützt. Dabei steht ein fördernder "Unterricht" am Nachmittag im Zentrum, der es Kindern ermöglicht die Hausaufgaben selbständig anzufertigen und sie gegebenenfalls unterstützt.

 

Des Weiteren arbeiten die Mitarbeiter projektorientiert in verschiedenen Gruppen. Der Träger der Ganztagsschule bietet in den Ferien Eltern eine Ferienbetreuung in der Schule an. Auch hier reagiert Schule vor Ort auf familien- und berufsbezogene Situationen.

2.4 Pädagogische Eckpfeiler in der Hausaufgaben- und Ganztagsbetreuung im Schuljahr 2001/2002

Die qualitativ hochwertige Arbeit in der Hausaufgabenbetreuung und der Ganztagsschule lässt sich nur schwer in Kürze beschrieben. Erfolge in der Schulbiographie, den Rückhalt und die Akzeptanz in der Verbandsgemeinde bei Eltern wie auch im Kollegium, sowie die hohen Anmeldungen in der GTS sprechen für sich.

 

Summe aller am Nachmittag betreuten Kinder 123 Kinder
Ganztagsbetreuung 68 Kinder
Hausaufgabenbetreuung 55 Kinder

 

Es ist zu erwarten, dass die Zahl der Kinder durch den Wegfall der Elternbeiträge weiter steigen wird. In ihrer pädagogischen Ausrichtung sind Hausaufgabenbetreuung und Ganztagsbetreuung auf die Bedürfnisse am Standort Eisenberg abgestimmt.

 

Die zur Zeit bestehende Trägerschaft im Verein Ganztagsschule e.V. ermöglicht neben Vorteilen in der Finanzierung auch eine fachlich qualifizierte Leitung, da die beiden Vorsitzenden mit der Schulleitung identisch sind. Die verschiedenen Anforderungen an Pädagogik und Organisation werden durch die Schulleitung koordiniert, gestaltet und verantwortet, mit den Gremien des Schulsystems (Gesamtkonferenz, Elternbeirat, Schulausschuss etc.) wie auch den Mitarbeiterinnen der Nachmittagsbetreuung abgestimmt.

 

Hier besteht darüber hinaus eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung verschiedener Institutionen, der Jugendhilfe, des Instituts für schulische Fortbildung und schulpsychologische Beratung, Kinderschutzbund e.V., Arbeiterwohlfahrt u.a.. Darüber hinaus ermöglicht diese Struktur eine Identifizierung aller mit der pädagogischen Arbeit im "Haus des Lernens in der Pestalozzischule Eisenberg" betrauten.

Es gibt nicht zwei Häuser, sondern ein gemeinsames Dach, unter dem alle an einem gemeinsamen Schulprofil mit gemeinsamen Zielen arbeiten.

Damit geht die pädagogische Qualität in der Grundschule weit über die Unterrichtsqualität hinaus. Eine pädagogische Weiterentwicklung der Grundschule steht immer im Wechsel mit der Weiterentwicklung der Ganztagsschule.

 

Ziele und Inhalte der Ganztagsgruppenarbeit

 

Unterrichtliche Ergänzungen durch projektorientierte themenbezogene Arbeitsformen in altersgemischten Gruppen.

 

Die Ganztagsschule steht in engem Bezug zum Schulalltag durch Austausch zwischen Betreuerinnen, Lehrkräften und Schulleitung. Durch die altersgemischten Gruppen gelingt es, über verschiedene Methoden der Differenzierung und Individualisierung (z. Bsp. über Helfersysteme Hausaufgaben anzufertigen) abgestufte pädagogische Hilfen zu geben. Auch Fördermaßnahmen werden angeboten.

 
Zum Schuljahr 2001/2002 wird ein neues pädagogisches Konzept der Werkstattarbeit in der Klassenstufe II angeboten. Diese Werkstattarbeit findet auf freiwilliger Basis nach dem Unterricht statt. Diese wird auch von Kindern der Ganztagsbetreuung besucht, die nach ihrem Interesse und ihrem Talent sich in die Werkstattarbeit einbringen, die von Lehrkräften betreut wird. Die thematische Ausrichtung ist so gewählt, dass eine Bereicherung des Schullebens am Vor- und Nachmittag stattfindet. Auch eine Arbeitsgemeinschaft (Schülerzeitung) wird am Nachmittag angeboten.
Projektorientierte Angebote werden im Laufe eines Schuljahres immer wieder aufgegriffen:

  • Entspannungstechniken
  • Besuch auf dem Biolandhof
  • Ein Tag auf einem Bauernhof
  • Jahreszeitliche Aktivitäten
  • Unterrichtgang zum Deutschen Roten Kreuz
  • Unterrichtsgang zur Feuerwehr
  • u.a.
 
Ergänzung der individuellen Förderung:
  • Alle Lehrkräfte und Betreuerinnen der Grundschule fühlen sich einer ganzheitlichen Förderung jedes einzelnen Kindes verpflichtet:
  • Spiel in seinen verschiedenen Formen, Sport in der schuleigenen Gymnastikhalle aber auch gestalterische, werkhafte Tätigkeiten finden ihren Platz in der pädagogischen Arbeit.
  • Besonders hervorzuheben sind die Lernfortschritte von Kindern, die die deutsche Sprache nicht oder nur unzureichend beherrschen. Diese Kinder haben durch das häusliche sprachliche Umfeld. meist keine Möglichkeit, die deutsche Sprache zu üben und zu trainieren. Die Ganztagsbetreuung leistet somit einen erheblichen Beitrag zur Eingliederung und zum Spracherwerb. Durch qualifiziertes Personal, das bereits in der Ganztagsbetreuung tätig ist, wird ein fördernder Unterricht angeboten, der insbesondere Spätaussiedlerkindern den Spracherwerb ermöglicht. Dies kann nur dadurch gelingen, dass 4 Mitarbeiterinnen nicht nur die deutsche Sprache fließend sprechen, sondern auch über hervorragende Sprachkenntnisse in der polnischen , türkischen und russischen Sprache verfügen.
  • Es besteht eine enge Kooperation mit der Jugendhilfe des SOS - Beratungs- und Familienzentrums Eisenberg. Diese Institution engagiert sich in der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen (s.o.), wie in der Förderung von Kindern wie auch in der Begleitung einzelner Kinder der Pestalozzischule mit therapeutischen Maßnahmen.
  • Der Kinderschutzbund e. V. engagiert sich in der Ganztagsschule durch intensive Betreuung einzelner Kinder, deren Familiensituation sie kennen und unterstützen. Die Schule und Ganztagsbetreuung ist für viele ein sicher Rückzugsraum in ihrem sozialen Umfeld.
  • Vereine bringen ihr Wissen in den Nachmittag ein (z. B. Der Historischer Verein vor Ort führt Unterrichtsgänge an historische Stätten der Umgebung durch.)
  • Kinder der Ganztagbetreuung haben die Möglichkeit, den Unterricht der Kreismusikschule, der im Hause stattfindet, zu besuchen.
  • Kooperation mit dem ortansässigen Sportverein: Übungsleiter bieten in der Zeit zwischen 13.00 Uhr und 17.00 Uhr mehrere sportartübergreifende und sportspezifische Trainings an.
  • Die Büchereistelle der Verbandgemeinde Eisenberg engagiert sich einmal wöchentlich in der Vorweihnachtszeit mit einer Lesezeit in den Ganztagsgruppen und organisiert eine Autorenlesung am Nachmittag.

3. Einbindung in die Kommune

Grundschule ist offen für Kooperationspartner aus vielen unterschiedlichen Bereichen außerhalb der Schule: Institutionen wie die Verbandsgemeinde, die Stadt Eisenberg, die Kindergärten, weiterführende Schulen, SOS Beratungsstelle und Familienzentrum, Kinderschutzbund, Vereine, Eltern und viele andere.

Bis Mitte September wurden über die Schulleitung zahlreiche Kontakte angebahnt, um weiter Schule zu öffnen. Dabei haben folgende Vereine und Institutionen der Gemeinde Eisenberg ihre Unterstützung und ihr Engagement im laufenden Schuljahr wie auch in den kommenden Jahren in der Schule zugesagt. Dabei werden die individuellen Konzepte der Vereine und Institutionen mit der Schule in Einklang gebracht. Ziel dabei ist es, Kindern der Kommune ihrem Interesse adäquate Freizeitmöglichkeiten aufzuzeigen, anzubieten und Talentsichtung vor Ort durchzuführen. Damit lernen Kinder schon frühzeitig die Strukturen in Eisenberg kennen, wachsen hinein, lernen eine sinnvolle Freizeitgestaltung kennen, und es besteht die Chance langfristig selbst Ehrenämter zu übernehmen.

Zahlreiche Kooperationspartner beteiligen sich in der Grundschule und Ganztagsbetreuung oder haben für das kommende Schuljahr ihre Mitarbeit zugesagt.

Ganztagsschule am Standort Eisenberg zum Schuljahr 2002/2003 Schulleitung, Kollegium, Elternschaft, Schulträger der Grundschule Eisenberg sehen die Notwendigkeit, die Pestalozzischule mit ihrem pädagogischen und organisatorischen Erfahrungen zum Schuljahr 2002/2003 zu den 75 Schulen hinzuzunehmen, um die Ganztagsschule am Standort Eisenberg zu sichern und unter einer neuen Trägerschaft die Schule weiterzuentwickeln.

 

Gründe:
  1. gesellschaftspolitische Notwendigkeit im schulischen Brennpunkt Eisenberg Spätaussiedler-Durchgangswohnheim, SOS-Kinderdorf, Kinderheim, 14 Nationen
  2. Zu erwartende steigende Zahlen, trotz Schülerzahlenrückgang - durch die Akzeptanz in der Bevölkerung.
  3. Zur Zeit ist die Betreuung auf 123 Kinder ausgerichtet. · Pädagogik und Organisation orientieren sich an den Gegebenheiten vor Ort und es werden familiäre Situationen berücksichtigt wie auch die soziale Lebenssituation der Kinder (Berufstätigkeit der Eltern/ Alleinerziehende Elternteile) ·
  4. Hohe pädagogische Qualität der Betreuungsarbeit unterstützt den Auftrag der Schule nach § 1 des Schulgesetzes ·
  5. Einbindung der Jugendhilfe in die Beratung und Förderung der Kinder der Ganztagsbetreuung (SOS - Beratungs- und Familienzentrums Eisenberg) ·
  6. Kooperation der Vereinen vor Ort unterstützen die Konzeption · Kooperation der Institutionen vor Ort unterstützen die Konzeption ·
  7. Abgestimmtes, schlüssiges organisatorisches und pädagogisches Konzept, das mit dem Schulkonzept der Grundschule einhergeht.
  8. In Zukunft wird die Ganztagsschule auch die Kinder mit Beeinträchtigungen, die an der Schule (Schwerpunktschule für beeinträchtigte Kinder) unterrichtet werden integrieren. ·
  9. Anerkennung des Engagements des Kollegiums und der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den letzten 20 Jahren
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Samstag, 14. Oktober 2017
20:00 Uhr:
Schulelternbeiratssitzung
Termine:

Es sind keine kommenden Ereignisse eingetragen.

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