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Konzept

Konzept der Ganztagsklassen im 1. Schuljahr im Schuljahr 2003/04

Seit Beginn des Schuljahres 2003/04 sind im 1. Schuljahr der Pestalozzischule Eisenberg zwei Ganztagsklassen eingerichtet. Ziel ist es, die Ganztagschule vom additiven Modell in das Zügigkeitsmodell in den nächsten Jahren umzustrukturieren. Das neue Konzept, das die Steuerungsgruppe "GTS" der Grundschule entwickelt hat, orientiert sich an den Qualitätskriterien für Ganztagsschule des Bundes und weist auch alle Angebotsformen auf, die das Land Rheinland-Pfalz für verbindlich erklärt.

 

Qualitätskriterien für Ganztagsschulen

 

Die folgenden Qualitätskriterien sind aus der Homepage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung entnommen. http://www.ganztagsschulen.org
Das pädagogische Konzept einer Ganztagsschule sollte sich an folgenden Leitzielen orientieren:

Individuelle Förderung und Eröffnen von Lernchancen durch eine Pädagogik der Vielfalt, die konsequent die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt, wie zum Beispiel Begabungen, Lernhaltung, die Lernumgebung im Elternhaus und Vorwissen aus der Lebenswelt.

Der Unterricht der Pestalozzischule zeichnet sich auch in den Ganztagsklassen durch eine Vielzahl von differenzierten und individualisierten Angeboten aus. Um die Kinder an ihrem Entwicklungs- und Leistungsstand zu fördern, stellen wir uns die Aufgabe, Kindern kognitive, soziale und methodische Kompetenzen zu vermitteln, die Grundlage für ein lebenslanges Lernen sind. Eine individuelle Förderung aller Grundschulkinder setzt voraus, dass jedes einzelne Kind frühzeitig und unabhängig von seiner sozialen Herkunft auf vielfältige Art und Weise angeregt und herausgefordert wird. Die Grundlage dafür ist, dass Kinder Schule als einen Lern- und Lebensraum erleben, in dem sie bestätigt werden und sich mit ihren Interessen und Fähigkeiten angenommen fühlen (vgl. Qualitätsprogramm der Pestalozzischule Eisenberg).

Unterricht weist an der Pestalozzischule auf:

 

  • ndividuelle, differenzierte Arbeitsformen in Klassen 1-4
  • Methodenvielfalt im Unterricht
  • Lernen in heterogenen Gruppen unter Beachtung der Interessen und Neigungen der Schüler
  • Zieldifferentes Arbeiten in heterogenen Gruppen, in denen neuer Lernstoff zu unterschiedlichen Inhalten geübt und gesichert wird
  • Zielgleiches Arbeiten, bei dem der Schwerpunkt auf dem Voneinanderlernen und der gegenseitigen Unterstützung liegt
  • Einsatz von individuellen wie auch klassenbezogenen Beurteilungsformen
  • Integratives Arbeiten zur Förderung aller Kinder
  • Arbeit im Team
  • Einbindung verschiedener Berufsqualifikationen im Unterricht
  • Einbindung von außerschulischen Partnern in den Unterricht
  • Kooperation mit Sonderschulen
  • Kontakte mit anderen integrativen Grundschulen (Schwerpunktschulen)
  • Kooperation mit den ortsansässigen Kindergärten, Kindertagesstätten, der Lebenshilfe und des Heiltherapeutischen Kinderzentrums
  • Helferkonferenzen zwischen Pädagogen, Therapeuten und Eltern
  • Nutzung diagnostischer Kompetenzen durch schuleigene Kräfte sowie außerschulische Institutionen


Veränderung von Unterricht und Lernkultur durch Verknüpfung von Unterricht, Zusatzangeboten und Freizeit über Vor- und Nachmittag, zum Beispiel Lösung vom 45-Minuten Takt, Raum für freien Unterricht und für Projekte

Die Ganztagsklassen haben einen größeren Zeitkorridor um Unterricht zu rhythmisieren. Ziel ist es, diese Zeit im Klassenverband durch Einbindung von Projekten zu strukturieren. Fächerübergreifendes Arbeiten wird zum Unterrichtsprinzip in den Ganztagsklassen. Die Rhythmisierung ermöglicht auch die Hausaufgabenzeit als "Lern und Übungszeit" in den Morgen oder in den Nachmittag zu organisieren.
 

Soziales Lernen über verschiedene Altersgruppen hinweg durch Angebote, die das Leben und Lernen in Gemeinschaft, respektvollen Umgang miteinander und soziale Kompetenz fördern

 
Die Ganztagsklassen des ersten Schuljahres bleiben in ihrem Klassenverband über die Zeit von 14-16 Uhr in ihrer sozialen Gemeinschaft zusammen. Lernen, Spielen, Freizeit, Mittagessen sind Elemente die das Miteinander fördern.
 

Partizipation durch verbesserte Möglichkeiten der Mitentscheidung, Mitgestaltung und Mitverantwortung von Eltern und Schülerinnen und Schülern Öffnung von Schule durch Kooperation mit der Kinder- und Jugendhilfe, sozialen und kulturellen Einrichtungen und mit Betrieben vor Ort Kreative Freizeitgestaltung durch Einbeziehung außerschulischer Angebote, zum Beispiel von Jugendhilfe, Musikschulen, Sportvereinen.

 
Die Einbindung von Leseeltern, von Mitarbeit der Eltern bei Projekten wie auch der außerschulischen Kräfte sind weitere Möglichkeiten sich in diesem Bereich zu öffnen. Des Weiteren sind verschiede Projekte für die Ganztagsklassen geplant: Arbeit mit der Gutenbergdruckerei, Musiktheaterwerkstatt, Holz und Tonarbeiten, Umsetzung des Ohrenspitzerprojektes des LMZ, naturwissenschaftliches Arbeiten im Anfangsunterricht.
 

Qualifizierung des Personals durch entsprechende Weiterbildungen für Schulleitung, Lehrkräfte, pädagogisches Personal und außerschulische Partner

 

 
Die Ganztagsklassen werden von Klassenteams geleitet (1-2 Lehrkräfte, 1 pädag. Fachkraft, 1 päd. Personal aus dem Verein zur Ergänzung des Ganztagsangebots an der Pestalozzischule Eisenberg (Pfalz) e.V.) . Damit bringen verschiedene Berufsqualifikationen ihre Erfahrung und ihr pädagogisches Know - How in den Unterricht ein. Durch die Kontinuität fester Bezugspersonen wird ein kontinuierliches Fördern und Fordern in den Ganztagsklassen garantiert.

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