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Kooperation Grundschule / KiTa

Kooperation Kindergarten und Grundschule in Eisenberg (Pfalz)

Die Pestalozzischule Eisenberg sieht im Übergang vom Kindergarten zur Grundschule einen wichtigen Abschnitt in der Entwicklung der Kinder. Dieser Übergang ist immer wieder eine neue Herausforderung für Kinder, Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer zugleich. Kinder aus den verschiedenen vorschulischen Einrichtungen zur Pestalozzischule zu begleiten, heißt einen gemeinsamen Weg zu entwickeln, um Kinder behutsam in das schulische Leben einzubinden. Behutsam schließt aber nicht aus, dass ein solcher Prozess für alle Beteiligten mit Anstrengung verbunden sein kann.

Die Pestalozzischule Eisenberg sieht die vorschulischen Einrichtungen als eigenständige Bildungs- und Erziehungseinrichtungen an, die die Erziehung in den Familien ergänzen und die den Kindern die Möglichkeit geben, grundlegende Qualifikationen im frühen Kindesalter zu erwerben, wie z. B.: Selbstständigkeit, Kritikfähigkeit, Kreativität, Lern- und Leistungsbereitschaft, Sprache u.v.m.. Die Pestalozzischule Eisenberg kooperiert mit folgenden Institutionen:

  • Evangelischer Kindergarten
  • Katholischer Kindergarten St. Elisabeth
  • Kindergarten Steinborn
  • SOS Kindertagesstätte Eisenberg
  • Städtischer Kindergarten "In den Ortswiesen"
  • Heiltherapeuthisches Kinderzentrum in Göllheim
  • Integrierte Kindertagesstätte der Lebenshilfe in Grünstadt

Die Schulanfänger kommen mit sehr unterschiedlichen Entwicklungsvoraussetzungen in die Grundschule und auch aus unterschiedlichen Kulturkreisen. Die Pestalozzischule nimmt diese Unterschiedlichkeit an und greift hier die Heterogenität auf, um alle Kinder auf ihrem Entwicklungsstand zu fördern und gegebenenfalls während des Anfangsunterrichtes die Schulfähigkeit zu entwickeln. Grundlage für die Arbeit in der Grundschule Eisenberg bilden die Rahmenpläne und die gültigen Lehrpläne, die für alle Schulen verbindlich sind.

Aufgabe jeder Grundschule ist es, Lernkompetenzen (Sach-, Methoden- und Sozialkompetenzen) zu entwickeln. Wissensvermittlung, Werteaneignung und Persönlichkeitsentwicklung geschehen mit fachlichen Inhalten oder auch fächerübergreifend. Bei der Umsetzung der Ziele ist die Pestalozzischule bestrebt, insbesondere im Anfangsunterricht handlungsorientierte Lern- und Leistungssituationen anzubieten. Diese bieten vielfältige Anregungen und Möglichkeiten bezogen auf den jeweiligen Entwicklungstand des Kindes, um somit die individuellen Kompetenzen weiter zu entwickeln, Lernen mit zu gestalten und zu selbstständigem, selbstgesteuertem Lernen hin zu führen.

Ziele unserer Kooperation zwischen Kindergarten und Pestalozzischule sind:

  • Individuelle Erfahrungen zu ermöglichen, damit Kinder und Eltern die zukünftige Schule möglichst frühzeitig kennen lernen und Einblicke in den neuen Lebensbereich erhalten
  • Eltern bei der Förderung ihrer Kinder frühzeitig zu unterstützen (Lesekompetenz, Sprache, Erziehung, Gesundheitserziehung...)
  • Individuelle Fähigkeiten und Fertigkeiten zu berücksichtigen und diese weiter zu entwickeln (Selbst-, Sach-, Methoden- und Sozialkompetenzen)
  • Lern- und Leistungswillen der Kinder zu erhalten und weiter zu entwickeln
  • Eltern die Möglichkeit geben, sich mit den Zielen/Methoden des grundschulgerechten Arbeitens auseinander zu setzen
  • Den unterschiedlichen Berufsgruppen Einblicke in die verschiedenen Arbeitsbereiche (Kindergarten und Grundschule) zu geben durch gegenseitigen Erfahrungsaustausch sowie Hospitationen zwischen Erzieherinnen und Erziehern, Grundschulpädagogen, Sozialpädagogen, Sonderschulpädagogen u.a..

Im Folgenden werden vier Ziele durch praktische Beispiele, wie sie an der Pestalozzischule umgesetzt werden, konkretisiert.

Ziel: Maßnahmen individuelle Erfahrungen zu ermöglichen, damit Kinder und Eltern bereits vor Schulbeginn die Institution Schule kennen lernen und Einblicke in den neuen Lebensbereich erhalten:


Praktische Umsetzung:

  • Elterninformationsabend für Eltern der Schulanfänger in jeder vorschulischen Einrichtung
  • Tag der offenen Tür in der Ganztagsschule/ Einladung zu Schulfesten/ Kinderforen Informationen der Eltern der Schulanfänger über Rundschreiben und Elternbriefe vor Antritt Elternabend zu Beginn des 1. Schuljahres Themen sind
  • Darstellung des Anfangsunterrichts
  • Darstellung verschiedener Lernformen
  • Verdeutlichung der Notwendigkeit und Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten
  • Einladung zu Festen
  • Theaterveranstaltung für die Schulanfänger in der Grundschule
  • Besuch der Schulanfänger in den ersten Klassen in Kleingruppen (ca. 8 Kinder) Kinder werden an Gestaltung des Schulanfangsgottesdienstes beteiligt
  • Gemeinsame Projekte (Weihnachtskalender, ... )
  • Einschulungsfeier
  • Essen des katholischen Kindergartens in der Ganztagsschule
Ziel: Maßnahmen, um Eltern bei der Förderung ihrer Kinder frühzeitig zu unterstützen


Praktische Umsetzung:

  • Regelmäßige Elternseminare zu Themen wie z. B. "Klasse 2000" - ein Projekt zur Gesundheitsförderung und Gewaltprävention in Zusammenarbeit mit Schule, Gesundheitsförderern und Eltern; "Gewaltfreie Erziehung"; "Rückenschule für Kinder"; "Lesen macht Spaß"..
  • Informationsabende
  • Einbindung in die bereits bestehende Elternarbeit der Pestalozzischule (Lesepaten, tägliches gesundes Frühstücksbuffet, Mitgestaltung bei Feiern, ...)
  • Diagnostik in den vorschulischen Einrichtungen (bei Bedarf)
Ziel: Maßnahmen, um individuelle Fähigkeiten und Fertigkeiten der zukünftigen Erstklasskinder zu berücksichtigen und diese weiter zu entwickeln (Selbst-, Sach-, Methoden- und Sozialkompetenzen) Ziel: Maßnahmen, um den Lern- und Leistungswillen der Kinder zu erhalten und weiter zu entwickeln

 


Praktische Umsetzung:

  • Individuelle, differenzierte Arbeitsformen
  • Methodenvielfalt im Unterricht
  • Integratives Arbeiten in der Klasse
  • Arbeit im Team
  • Nutzung verschiedenster Berufsqualifikationen (Pädagogische Fachkräfte/Sonderschullehrer/Grundschulpädagogen) im Unterricht
  • Stabilisierung der Klassengröße (22-25 Kinder) Klassenverteilung des Einzugsgebietes (Transparenz)
  • Einsatz einer pädagogischen Kraft in der Ganztags schule die integrative Sprachförderungen durchführt. Diese Kraft fördert ebenso integrativ Kinder in einigen ortsansässigen Kindergärten ...
  • Helferkonferenzen zwischen Pädagogen, Therapeuten, Eltern
  • Erstellung von individuellen Förderplänen
Ziel: Maßnahmen, um den unterschiedlichen Berufsgruppen Einblicke in die verschiedenen Arbeitsbereiche (Kindergarten und Grundschule) zu geben und somit einen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.


  • Jährliches Kooperationstreffen zwischen Lehrerinnen und Lehrern der bestehenden ersten Schuljahre, der Schulleitung sowie den Erzieherteams der einzelnen Einrichtungen und deren Leitungen unter einer aktuellen Thematik in der Grundschule
  • Gespräche auf Leitungsebene Hospitationen der Erzieherinnen und Erzieher im Anfangsunterricht
  • Hospitationen der Lehrerinnen und Lehrer in den Einrichtungen
  • Gemeinsame Fortbildungen

 

Eisenberg, November 2002

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Dienstag, 15. August 2017
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Montag, 21. August 2017
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Schulfotograf über den Förder- u. Freundeskreis e.V.
Montag, 28. August 2017
11:09 Uhr:
Schuleinschreibung für das Schulj. 2018/19 - entsprechend der Einladung in einem gesonderten Schreiben
20:00 Uhr:
Elternabend Stufe 2
Mittwoch, 30. August 2017
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