Inklusives Konzept - AUF EINEN BLICK

Inklusives Schulkonzept - AUF EINEN BLICK

Lesen Sie auf folgenden Seiten eine Übersicht über unser inklusives Unterrichtskonzept und die verschiedenen Elemente, die dieses tragen. Wir laden Sie ein, sich mehr Informationen auf den einzelnen Seiten unserer Homepage zu entnehmen oder unsere Unterrichtsarbeit vor Ort zu erleben.

                                                   

Die Pestalozzischule ist eine vier- bis fünfzügige Grundschule, die von 388 Schülerinnen und Schülern besucht wird. Davon sind fast 50% in der Ganztagsschule angemeldet.  26% der Kinder haben einen Migrationshintergrund. 27 Kinder werden mit einem Gutachten mit Sonderpädagogischen Förderbedarf geführt: Förderbedarf Lernen, Förderbedarf Sprache, Förderbedarf sozial-emotionale Entwicklung, Förderbedarf motorische Entwicklung bis ganzheitliche Entwicklung.  16 Kinder mit Gutachten besuchen den Unterricht der Ganztagsklassen.

Das inklusive Konzept der Grundschule beruht auf einer jahrzehntelangen Entwicklung, die jedoch diese  Kategorisierungen nicht mehr vornimmt.

Bei Hospitationen sind die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf somit "optisch" nicht erkennbar (Ausnahmen sind Kinder aus dem ganzheitlichen und körperbehinderten Bereich.) In unseren Klassen sind grundsätzlich Schülerinnen und Schüler mit Förder- bzw. Forderbedarf. Die Leistungsspannweite beträgt von wenig begabt bis hin zu Hochbegabung.  Es ergeben sich daraus Strukturen in der Vorbereitung und im Unterricht und in der Nachbereitung, die dann für ALLE Grundschulkinder einen fördernden Unterricht anbieten. 

 

Folgende Elemente sind in der Pestalozzischule etabliert:

  • Strukturierung des Stundenplans durch Teamstrukturen: Zwei bist drei Lehrkräfte arbeiten in der Klasse zusammen. Es ist in der Regel ein festes Team über zwei Jahre, das die Kernzeit des Unterrichtsvormittags gemeinsam gestaltet und damit ein eingespieltes Team ist. Die pädagogische Kontinuität ist gewährleistet. Dieses Multiprofessionelle Team (Grundschulpädagogen, Sozialpädagogin, Förderschullehrinnen, Erzieher, Pädagogische Fachkräfte, Pädagogisches Personal...) arbeitet auf Augenhöhe zusammen. Die verschiedenen Ausbildungen der Pädagogen ermöglichen einen differenzierten Blick auf die Kinder, der dann intensive Förderung ermöglicht. Hier mehr!
  • Vorbereitung von Unterricht in vierzehntägig angesetzten Stufenbesprechungen: Die verschiedenen Blickwinkel der Pädagogen werden durch die gemeinsame Unterrichtsvorbereitung in der Schule zusammengetragen und besprochen. Unterrichtsinhalte werden festgelegt, Material ausgetauscht, pädagogische und didaktische Möglichkeiten erläutert und die zu vermittelnden Kompetenzen des Unterrichts werden vereinbart und dokumentiert. Aufgaben werden verteilt. Hier mehr!

 

  • Für Schülerinnen und Schüler mit sozial–emotionalen Defiziten ist eine Schulsozialarbeit ganztägig in der Pestalozzischule eingesetzt und fördert präventiv.

 

  • Rhythmisierung des Unterrichtsvormittags und -nachmittags entsprechend der Leistungsfähigkeit der Kinder. Der Klassenstundenplan weist keinen Stundenplan der Unterrichtfächer Deutsch, Mathematik, Sachunterricht etc. aus. Auch hört man kein Klingelzeichen. Individuelle Pausen strukturiert das Lehrerteam.  

 

  • Strukturen wie Tages-, Wochenplan, Lerntheken, Würfelinstruktion unterstützen die Individualisierung.

 

  • Im Unterricht arbeiten die Kinder gemeinsam an dem ihnen gestellten Thema in unterschiedlichen Niveaustufen. Das Lehrerteam ermöglicht in dieser Zeit Unterstützungs- und Förder- und Forderangebote.

 

  • Verschiedene Medien unterstützen den Lernprozess der Kinder. Die Kinder erlernen Methodenkompetenz im Umgang mit neuen Medien (Interaktive Whiteboards, iPads ©, PCs)
  • Differenzierte Leistungsnachweise sind die Folge, ergänzend werden die individuellen Erfolge jedes Kindes in einem Lernzeitfortfolio dokumentiert, damit wird der Prozess des Lernens dokumentiert und ist transparent für alle Schülerinnen und Schüler und Eltern. Hier mehr!
  • Förderpläne dokumentieren zusätzlich die Förderschwerpunkte einzelner Kinder. Sie sind vom Klassenteam zweimal jährlich erstellt und werden den Eltern und Schülerinnen und Schülern erläutert. In Einzelfällen werden auch weitere Partner (Arzt, Therapeut, Jugendhilfe, etc) hinzugezogen. Hier mehr!
  • Discemotorik – Lerne bewegt! - Psychomotorische Förderung –Ein Profilschwerpunkt, der deutschlandweit Beachtung findet, begleitet von der Universität Bremen und der TU Berlin, ist das Konzept der Psychomotorischen Förderung in der Grundschule Eisenberg. Nach einer eigens dafür entwickelten Beobachtungsdiagnostik werden schulische Inhalte mit wahrnehmungs- und bewegungsfördernden Angeboten verzahnt vermittelt. In einigen Klassen ist diese Struktur ein Unterrichtsbestandteil. Ergänzend erhalten alle Schüler Zeit, inklusiv im Bewegungsraum zu lernen.
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Mittwoch, 08. November 2017
19:30 Uhr:
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